• Neue Welten - der Utopie Podcast Podcast

    #4 Anarchie mit Peter Seyferth

    Die Anarchie hat einen denkbar schlechten Ruf: Anarchie bedeutet Regellosigkeit und Chaos, Anarchist*innen sind gewalttätige Revoluzzer, Anarchismus wäre in einem industriell geprägten Land schlicht nicht möglich – so die landläufige Meinung. Wir haben den radikalen Anarchisten Dr. Peter Seyferth eingeladen, um diese Vorurteile einmal auf ihren Wahrheitsgehalt hin abzuklopfen und darüber zu sprechen, was Anarchismus tatsächlich bedeutet und wie eine anarchistische Gesellschaft aussehen würde. Wie kann Anarchie funktionieren? Wo hat sie schon einmal funktioniert? Und wo steht der Anarchismus heute? Wir haben so viel geredet, dass wir gleich zwei Sendungen daraus machen werden – unser Gespräch über anarchistische Welten in der Science Fiction schicken wir als Weihnachts Special raus! 🙂

    PS: Wir mussten Peter Seyferth zwei Mal zum Gespräch einladen. Die ganze, ärgerliche, aber doch auch ein wenig positive Story gibt’s zu Beginn der Episode. 😉 Die deswegen auch mit einer kleinen Verspätung kommt.

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    Peter auf Facebook: https://de-de.facebook.com/Dr.phil.PeterSeyferth/

    Peter gibt auch in mehreren Youtube-Videos von AcTVism Munich Einblicke in den Anarchismus, zuletzt ging’s um Anarchie und Corona: https://www.youtube.com/watch?v=UvlZmzDLDi4

    Peters Website: https://seyferth.de/

    Hier geht’s zur Anarchie Folge vom Future Histories Podcast von Jan Groos: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01e12-daniel-loick

    Ein Beitrag von Arte über das sehr gute Buch „Mein Katalonien“ von George Orwell: https://www.arte.tv/de/videos/092007-000-A/george-orwells-katalonien/

    Mehr Infos zu Anarchie und Anarchismus: Die deutschsprachige anarchistische Zeitschrift (und der Verlag) Graswurzelrevolution: https://www.graswurzel.net/gwr/

    Mehr Infos zu Anarchie und Anarchismus: Die englischsprachige anarchistische Plattform Crimethink: https://de.crimethinc.com/
    Das Episodenbild stammt noch von der ersten, gescheiterten Aufzeichnung vor dem „Lockdown light“ in der leeren Favorit Bar in München.

    #3 „Island“ von Aldous Huxley

    In der dritten Folge von „Neue Welten“ sprechen wir über das Buch „Island“ (dt. „Eiland“) von Aldous Huxley. Es ist die erste Episode unserer Reihe „Neue Welten Klassiker“, in der wir über Utopien in Romanen, Filmen, der Kunst oder in Computerspielen sprechen wollen. „Island“ erschien 1962, dreißig Jahre nach Huxleys Alptraumvision „Brave New World“. Im Gegensatz zu dieser berühmten Dystopie ist „Island“ einer der größten utopischen Romane des 20. Jahrhunderts.

    Das Buch erzählt die Geschichte des schiffbrüchigen englischen Reporters Will Farnaby. Er lernt die tropische Insel „Pala“ kennen – eine Insel, die nie kolonialisiert wurde. Die Gesellschaft auf Pala lebt eine Mischung aus westlich-rationaler Wissenschaft mit abendländischem Pragmatismus und östlicher Mystik mit tantrischem Buddhismus und Meditation.

    Wir wollen wissen, welche utopischen Ideen Aldous Huxley in dem Buch verarbeitet: Anfang der 1960er Jahre greift er hier Themen vorweg wie Freie Liebe, Drogen, Pazifismus, Yoga oder eine anti-autoritäre Erziehung. Wir fragen uns: Was wurde davon bereits umgesetzt und was noch nicht? Welche Ideen können wir für unsere Gesellschaft vielleicht noch mitnehmen? Und ist die Insel-Gesellschaft von „Island“ eine Utopie, in der wir gern leben würden?

    „Island“ ist der letzte Roman von Aldous Huxley, der 1963 an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Er versammelt in diesem letzten Werk noch einmal viele seiner Ideen, die ihn ein Leben lang beschäftigten – und von denen manche heute auch seltsam anmuten. Andere sind schon beinahe umgesetzt – wenn auch in einem gänzlich anderen Kontext.

    Episoden-Bild von Leon Macapagal via Pexels.
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    Zur Podcast Folge über „Island“ von Utopian Horizons: https://podtail.com/de/podcast/utopian-horizons/island-w-mark-taylor/

    Eine Buch-Rezension zu „Island“ im „Spiegel“ von 1962:
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45141169.html

    Hier vergleicht Laura Klöppinger die beiden Romane „Brave New World“ und „Island“:
    https://seitenwaelzer.de/brave-new-world-und-island-von-dystopie-zu-utopie

    Der Erfinder von „Psychedelic“: Aldous Huxley hat zusammen mit dem Autor Humphry Osmond den Begriff „psychedelisch“ geprägt. Damit beschreiben sie die Wirkung von Mescalin, die Huxley in von Osmond betreuten Experimenten etwa zehnmal im Laufe seines Lebens einnahm. Auch Huxleys Essays „The Doors of Perception“ und „Heaven and Hell“ beschreiben die Wirkung der Substanz. Nach „The Doors of Perception“ hat sich rund zehn Jahre später die kalifornische Band The Doors benannt: https://www.youtube.com/watch?v=QxizIrbcSuU

    Seit den 60er-Jahren hat eine ganze Reihe von Musikrichtungen Bezug auf den psychedelischen Bewusstseinszustand genommen, wie Psychedelic Rock, Psychedelic Folk, Psychedelic Trance, Goa, Stoner Rock, Acid House, Acid Techno, Acid Trance oder Acid Jazz. Danke, Aldous! 😉

    Hier spricht Huxley kurz in seinen eigenen Worten über psychedelische Drogen: https://www.youtube.com/results?search_query=psychedelic%20huxley

    Kurz vor seinem Tod am 22. November 1963 ließ sich Aldous Huxley von seiner Ehefrau Laura auf seinen Wunsch hin zwei Mal 100 Mikrogramm LSD verabreichen. In diesem Video erzählt Huxleys Frau von seinem Todestag, an dem übrigens auch Präsident John F. Kennedy bei einem Attentat in Dallas ums Leben kam: https://www.youtube.com/watch?v=3DN7zOWvAns

    Anscheinend produziert Leonardo DiCaprio eine neue Serie, die auf Aldous Huxleys „Island“ basiert, wie verschiedene Medien kürzlich berichteten:
    https://www.nme.com/news/tv/leonardo-dicaprio-is-producing-a-new-television-series-based-on-aldous-huxleys-island-2719677

    #2 Degrowth mit Barbara Muraca

    In unserer zweiten Folge geht es um die Degrowth-Bewegung, die Utopie einer Postwachstumsgesellschaft. Auch diesmal aus aktuellem Anlass: Die Corona- und die damit einhergehende Wirtschaftskrise haben gezeigt: Der Kapitalismus muss immer am Laufen gehalten werden. Die Läden mussten schnell wieder auf machen, weil die Leute schnell wieder Sachen kaufen mussten, damit andere Leute wieder Geld verdienen und ihre Miete und ihr Essen bezahlen können. Obwohl viele gar kein Problem damit hatten, mal nicht so viel zu konsumieren und nicht so viel zu arbeiten, muss das jetzt wieder passieren, sonst würde alles in sich zusammenfallen. Und tatsächlich muss der Kapitalismus nicht nur weiter laufen – er muss auch immer schneller laufen, muss immer weiter wachsen und expandieren. Das kann – nicht nur aus ökologischen Gründen – nicht ewig gut gehen.

    Die Degrowth-Bewegung will deshalb (und wegen der vielen ökologischen, sozialen und individuellen negativen Begleiterscheinungen des Wachstumsdogmas) die Gesellschaft so verändern, dass sie auch ohne ständiges Wachstum auskommt – und ohne einen großen Crash, ohne Rechtsruck, Bürgerkriege und internationale Verteilungskämpfe. Wie diese Gesellschaft aussehen wird und welcher Weg am ehesten zu ihr führt, das hat uns Dr. Barbara Muraca erzählt, Assistant Professor of Philosophy and Environmental Studies an der University of Oregon und Autorin von unter anderem „Gut Leben – Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums“. Wie sieht eine Gesellschaft ohne Wachstum aus? Worauf müssen wir verzichten, was gewinnen wir? Warum reicht ein Green New Deal nicht und wie verhindert man, dass die Gesellschaften weiter auseinander brechen und nach rechts rücken? Antworten in Episode 2 von Neue Welten, eurem Utopie Podcast!

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    Das tolle, umfassende und leicht zu lesende Buch von Barbara zur Einführung in die Degrowth-Bewegung, „Gut Leben – Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums“ ist gerade in der zweiten Auflage erschienen: https://www.wagenbach.de/buecher/titel/971-gut-leben.html

    Barbara im Tagesspiegel über die Chancen von Postwachstum in der Corona-Krise (ja, das kam bei uns etwas zu kurz..): https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/schlaegt-in-der-krise-die-stunde-der-postwachstumsoekonomie/wie-aus-den-ideen-des-postwachstumsprojekts-gelernt-werden-kann.html

    Das Buch „Smarte Grüne Welt“ von Steffen Lange und Tilman Santarius: https://www.oekom-crowd.de/projekte/digitalisierung/

    Barbara empfiehlt auch das Buch „Degrowth in Bewegung(en)“, das Essays von Vertreter_innen aus 32 mit Degrowth in Verbindung stehenden sozialen Bewegungen, alternativökonomischen Strömungen und Initiativen versammelt. Dort gibt es auch Beispiele von konkreten Projekten. Das Buch gibt es auch als PDF zum Reinschnuppern: https://www.degrowth.info/de/dib/degrowth-in-bewegungen/

    Die diesjährige Degrowth-Konferenz in Wien fand leider nur digital statt. Dafür gibt es zig Videos der verschiedenen Panels: https://www.youtube.com/channel/UC1lN9jw3BaAFaiDv0fWD-VA

    Wichtiger Blog der deutschen Degrowth-Bewegung: https://www.degrowth.info/de/

    Ebenso wichtiger Blog der deutschen Degrowth-Bewegung: https://www.postwachstum.de/

    Ein paar mehr Infos zum „Recht auf Suffizienz“ von Uta von Winterfeld: https://www.dw.com/de/politik-f%C3%BCr-gutes-leben-ohne-%C3%B6kosch%C3%A4den/a-17307661
    Nur ein paar Punkte, warum Nespresso Kaffeekapseln (und andere) ein Schmarrn sind: https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-sind-kaffeekapseln-nicht-umweltfreundlich/

    Stefan Lessenich beschreibt die Externalisierungsgesellschaft in seinem Buch „Neben uns die Sintflut“ und nennt auch Kaffeekapseln als Negativbeispiel: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/neben-uns-die-sintflut/978-3-446-25295-0/

    #1 Afrofuturismus mit Natasha A. Kelly

    Für die erste Folge unseres Utopie Podcasts haben wir uns gleich für ein ganzes Netz aus Utopien entschieden: den Afrofuturismus. Afrofuturistische Geschichten und Ideen finden sich in der Musik, in der Literatur, in Comics, in der Kunst, im Theater und im Film – zuletzt auf ganz großer Leinwand in der Marvel Comic Verfilmung „Black Panther“. Wir selbst sind zum ersten Mal in der Popmusik – mit Songs von Sun Ra genauso wie von Lee „Scratch“ Perry – über den Afrofuturismus gestolpert. Und wollen es jetzt genau wissen: Warum gibt es spezielle Utopien für People of Color, warum braucht es sie? Eine Frage, die sich nach der Ermordung von George Floyd gerade leider wieder sehr dringend stellt… Was unterscheidet afrofuturistische Utopien von anderen Utopien? Dürfen Weiße Menschen auch dabei sein? Wer genau war W.E.B. DuBois? Und was verbirgt sich hinter dem Konzept des „Afrofuturismus 2.0“?

    Darüber haben wir mit Dr. Natasha A. Kelly gesprochen, Kommunikationssoziologin mit den Forschungsschwerpunkten Post-/Kolonialismus und Feminismus, außerdem Künstlerin, Autorin, Aktivistin und, ganz entscheidend: Afrofuturistin. Das Gespräch hat uns auch immer wieder zur Geschichte und aktuellen Situation der Schwarzen Community in den USA und in Deutschland geführt, zu struktureller Benachteiligung, zu unterdrückter Geschichte und unterdrücktem Wissen und zu der Feststellung, dass Deutschland in Sachen Rassismus-Diskurs gut 100 Jahre hinter den USA hinterherhinkt.

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    Die Website von Dr. Natasha A. Kelly – hier findet ihr auch Infos zu ihren Büchern, ihrer Kunst und dem Film und Buch „Millis Erwachen“: http://natashaakelly.com

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    Natashas Afrofuturismus-Reader „The Comet. Afrofuturism 2.0“ könnt ihr bei ihr per Mail vorbestellen, Kostenpunkt 21,50 zzgl. Post und Verpackung: n.kelly@gmx.de

    Ein sehr lesenswertes Interview mit Natasha mit noch stärkerem Fokus auf der Geschichte der Afrodeutschen Community: https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziologin-zur-deutschen-debatte-ueber-rassismus-die.990.de.html?dram:article_id=478142

    Afrofuturism 2.0 und das Black Speculative Arts Movement: https://www.bsam-art.com/

    Wir haben etwas wenig über konkrete afrofuturistische Geschichten, Ideen und Künstler*innen gesprochen. Ein paar wichtige Beispiele nennt dieser Artikel: https://www.bpb.de/apuz/266279/space-is-the-place-kursorischer-trip-durch-den-afrofuturismus

    Und hier ein Eingangstor zum Afrodeutschen Afrofuturismus: https://blog.berlinerfestspiele.de/urspruenge-und-ursachen-des-afrodeutschen-afrofuturismus/

    In diesem Artikel hat der (Weiße) US-Kulturkritiker Mark Dery den Begriff „Afrofuturismus“ entwickelt: https://www.fabrikzeitung.ch/black-to-the-future-afro-futurism-1-0/#/

    Der sehr sehenswerte Film mit Sun Ra, „Space Is The Place“: https://vimeo.com/ondemand/sunraspaceistheplace

    Afrofuturismus begann aber nicht erst mit Sun Ra – sondern schon mit der Sklaverei, sagt Natasha A. Kelly; einer der frühesten afrofuturistischen Autor*innen war W.E.B. DuBois: https://www.deutschlandfunk.de/vor-150-jahren-buergerrechtler-w-e-b-du-bois-geboren.871.de.html?dram:article_id=411400

    Die Unterwasser-Utopie, die Jonas anspricht, hat die Techno-Gruppe Drexcya in den 90ern entwickelt: https://www.youtube.com/watch?v=fgG-QiChiA8

    Wenn ihr „Black Panther“ noch nicht geschaut habt – tut es! Selbst wir als Nicht-Fans des Marvel Cinematic Universe und anderer Superhelden-Verfilmungen konnten dem Film einiges abgewinnen. Hier ein Artikel, der erklärt, warum „Black Panther“ so wichtig ist: https://www.engadget.com/2018-02-15-black-panther-review.html

    Anton Wilhelm Amo, der erste bekannte Philosoph und Rechtswissenschaftler afrikanischer Herkunft in Deutschland, wurde als Kind versklavt und erhielt am humanistisch geprägten Hof von Braunschweig-Wolfenbüttel eine hervorragende Bildung – und verließ Deutschland mitten in seiner akademischen Karriere, vermutliche auch wegen zunehmendem Rassismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Wilhelm_Amo

    „The Year of Return, Ghana 2019“: https://www.yearofreturn.com/

    Der „Red Summer“ von 1919: https://www.history.com/news/red-summer-1919-riots-chicago-dc-great-migration

    Teaser

    Bald geht’s los! Wir geben einen kleinen Einblick in unseren brandneuen Utopie-Podcast „Neue Welten“. Einmal im Monat wollen wir mit einem/r Expert*in über eine Utopie sprechen. Das kann eine konkret politische oder eine eher popkulturelle Utopie sein, eine bereits erprobte oder noch nie gewagte – aber immer eine mögliche Alternative zum neoliberalen Status Quo. Wir sind super euphorisch und hoffen ihr auch! 😉

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Hi there!

Schon mal über den Satz gestolpert, „Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus“? Er wird mal Fredric Jameson, mal Slavoj Žižek zugesprochen und Mark Fisher zitiert ihn in seinem Buch „Capitalist Realism“. Er beschreibt ganz gut die Ohnmacht, die viele, die den Kapitalismus und die neoliberale Ideologie ihrer vielen Fehler und Ungerechtigkeiten wegen ablehnen, befällt, wenn sie benennen sollen, welches bessere System denn an deren Stelle rücken sollte. Wir denken, das muss nicht so sein, und wollen mit unserem Podcast „Neue Welten“ dagegenhalten – und in jeder Podcastfolge eine andere, neue oder alte, politische oder literarische, filmische oder musikalische Utopie vorstellen.

Einmal im Monat wollen wir einen Gast einladen und mit ihm oder ihr über andere Arten des Zusammenlebens sprechen – von Thomas Morus‘ „Utopia“ bis zum Afrofuturismus, von der alten Tante Anarchismus bis zu den relativ neuen Überlegungen zu den Commons. Wir, das sind Jonas Kiß und Hardy Funk, beide mit ein bisschen Radio-Erfahrung und Popkultur-Wissen im Rucksack. Wir planen derzeit unsere ersten Folgen, fragen Gesprächspartner*innen an und sind generell ganz aus dem Häuschen, dass bald die erste Podcast Folge rausgeht!